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  • AutorenbildR. L.

Vorstellung von meinem Blog und mir

Wie kam ich zu der Idee einen Blog zu schreiben und inwieweit betrifft dieses Thema mich selbst?!

Ich bin Sozialpädagogin und arbeite derzeit als freiberufliche Berufsbetreuerin, Coachin und Entspannungspädagogin.

Im Laufe meiner Tätigkeit als Sozialpädagogin habe ich immer wieder gemerkt, dass im Leben nicht alles immer so lief und läuft, wie ich es mir vorgestellt habe bzw. vorstelle. Das was mir immer wichtiger wurde, war etwas mehr Ruhe und Gelassenheit in mein Leben zu bringen. Ein Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben.


Auf der Arbeit hatte ich mit verschiedenen Menschen zu tun, jeder hatte andere Anliegen, Bedürfnisse oder auch Anforderungen an mich. Meine Tätigkeiten waren vielseitig. Ich arbeitete im Laufe der Jahre in verschiedenen Bereichen (stationäre Jugendhilfe, ambulante Familienhilfe, Leitungskraft Jugendzentrum), in denen sich immer wieder ähnliche "Probleme" im Kollegium und mit den Klient*innen abzeichneten.


Die Kolleg*innen waren genau wie ich unzufrieden, angespannt und standen unter Druck. Die Klient*innen waren ebenfalls unzufrieden, fordernd und gleichzeitig skeptisch gegenüber dem Helfersystem. Die Institutionsleitungen standen ebenfalls unter einem Kostendruck, der an die Mitarbeiter*innen weitergegeben wurde.

Begleitet wurde dieser Zustand oft vom Personalmangel.


Immer wieder das gleiche Hamsterrad, in dem ich mich befunden habe. Ich habe gute Arbeit geleistet und konnte trotzdem nicht zufrieden sein. Ich habe viele Jahre gebraucht, um ein Gleichgewicht zwischen Verantwortungsbewusstsein (war immer zu hoch) und Gelassenheit zu finden.


Vielmehr ist das Finden des Gleichgewichtes, der sogenannten Work-Life-Balance, ein fortlaufender Prozess, der immer wieder überdacht und verändert werden muss und sollte. Jede neue Situation benötigt eine Überprüfung.


Schon während meiner Anstellungsverhältnisse war es mir wichtig, etwas an meiner Situation zu verändern und habe Fortbildungen im Bereich Stress und Entspannung besucht, um mir selbst etwas gutes zu tun.

Ich habe gemerkt, dass mir das gut tat und ich wollte diesen Bereich auch in meine Arbeit einfließen lassen. Bei meinen Klient*innen konnte ich kurze Übungen durchführen, die diesen persönlich gut getan haben und etwas Ruhe in den gesamten Arbeitsprozess gebracht haben. Meine damalige Vorgesetzte hat mich belächelt.


Ich konnte freiberuflich neben meinem Anstellungsverhältnis Präventionskurse für die Krankenkassen zu den Themen Entspannung, Stress und Resilienz anbieten. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren positiv und ich konnte positives bewirken.


Irgendwann wollte ich aus dem System in meinem Anstellungsverhältnis ausbrechen und habe mich als Berufsbetreuerin selbstständig gemacht. Aber auch die Selbstständigkeit brachte einige Schwierigkeiten mit sich.


Ich musste viele Höhen und Tiefen durchlaufen. Viel Anstrengung, über die Maße gearbeitet, zu großes Verantwortungsgefühl, Versagensängste und nur noch wenig Zeit für mein Privatleben. Und wenn ich die Zeit im Privaten hatte, war ich mit den Gedanken bei der Arbeit. Ich konnte zeitweise nicht mehr abschalten.


Nach und nach habe ich mir wieder meine Erfahrungen aus den Bereichen Entspannung, Stressprävention und Resilienz hervorgerufen und versucht ganz langsam aus diesem Hamsterrad auszubrechen.

Es klappte gut.


Dann kam Corona und ich bekam das Gefühl dass sehr viele Mitarbeiter*innen von Kooperationspartnern und Institutionen mit denen ich arbeitete (Krankenkassen, Jobcenter, Sozialämter, Kliniken, Amtsgerichte, ...) waren maximal überfordert und projizierten dies auf mich bzw. auf andere Personen. Mein Gefühl war, keiner arbeitet mehr, es wird nur noch von Überforderung gesprochen und viele Menschen möchten ihre Arbeit auf andere Personen "abwälzen".


Wieder begann das Hamsterrad.


Es gibt viele Möglichkeiten sich die Ruhe anzutrainieren und Lösungsstrategien mit gezielten Übungen zu erarbeiten.


Wenn Sie sich genauso fühlen, wie ich es häufig getan habe oder Interesse an dem Thema haben, können Sie gerne meinen wöchentlichen Blog lesen, meinen

anhören,


oder mir auf folgenden Social Media Kanälen folgen:


Was erwartet Sie in den nächsten Wochen auf all meinen Kanälen?

  • Theoretischer Input zu den Themen Entspannung, Stress und Resilienz

  • Übungen

  • praktische Beispiele aus meinem eigenen Alltag


Gerne können Sie mir Fragen stellen, die ich als Thema in meinem Blog und meinem Podcast beantworte und Ihnen näher bringe. Natürlich anonym.


Ich freue mich, wenn ich Ihnen weiterhelfen kann.


Damit Sie keinen Bog- oder Podcastbeitrag verpassen, können Sie sich gerne zu meinem Newsletter anmelden.


Mein Blog und mein Podcast erscheinen wöchentlich montags.





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